trialogis

Bildung kommt nicht vom Lesen,
sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Carl Hilty

Sehr geehrte Klientinnen und Klienten,
Liebe Freunde von Trialogis,

keine Sorge, Trialogis gibt es weiterhin. Nach 10 Jahren seit unserer Gründung nehmen wir gerade wieder mal voll Fahrt auf. Unser Portfolio ist neu abgestimmt, wir haben einen neuen Claim entwickelt und unsere Website nimmt gerade eine neue Gestalt an.

Allerdings veranlasst uns die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die mit 25. Mai in Kraft tritt, auch unsere Kommunikation mit Ihnen neu aufzusetzen.

Wenn Sie daher unseren Newsletter, der wie bisher zwei- bis dreimal pro Jahr erscheinen wird, weiterhin erhalten wollen, so bitten wir Sie um aktive Anmeldung hier.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und verabschieden uns gleichzeitig mit vollem Verständnis von allen, denen das Postfach einfach zu voll wurde und die sich derzeit lieber auf andere Themen konzentrieren möchten.

Allen anderen möchten wir weiterhin kurze nützliche Tipps geben, wie sie mit Konfliktsituationen umgehen können, wie z.B. den folgenden:

Als ich mich letztens wegen einer vermeintlich kleinen Angelegenheit bei einer Behörde anstellen musste und das Gefühl hatte, dass ich mich eigentlich mit anderen Themen lieber und dringender beschäftigen möchte, spürte ich innerlich schon leichten Groll aufkommen, weil der Beamte gar so geduldig mit einer anderen Partei sprach, statt gefälligst … Sie kennen das?

Zu unser beider Glück musste ich tatsächlich ein paar Minuten (die mir wie eine halbe Stunde vorkamen) warten und konnte den guten Mann etwas beobachten. Da fiel mir ein, was wir denn so unseren Klientinnen und Klienten immer wieder nahebringen wollen: Empathie, Geduld, Perspektivenwechsel. Also versuchte ich, mich kurz in seine Situation zu versetzen. Wundersames geschah. Als ich endlich dran kam, hörte ich mich selbst sagen, „… für Sie wohl auch schon ein langer Tag heute?“ Und die Reaktion? „Ja, und Sie sind heute der Erste, der sich nicht gleich beschwert.“ Und meine „Angelegenheit“ war auch in kürzester Zeit erledigt.

Und manchmal werden wir sie ergänzen durch besondere Momente, die in der Mediation vorkommen wie diese hier:

Wunderliche Dinge passieren auch in der Mediation immer wieder. Kürzlich konnten wir einen hoch eskalierten Streit, der in zehn Gerichtsverfahren gelandet war, zu einem friedlichen Ergebnis begleiten. Der Knackpunkt lag nämlich weniger in den Baustreitigkeiten (diese lieferten eher die „Bühne“ für den Konflikt), sondern vielmehr in alten Kränkungen zwischen zwei Geschwistern. Als in der 3. Mediationssitzung plötzlich das Stichwort „Fotoalben“ fiel, begannen sie, sich gemeinsam an ihren verstorbenen Vater und dessen Sammlung von Urlaubsfotos aus ihrer Kindheit zu erinnern. Diese kleine Wende veränderte das Gesprächsklima und öffnete das Tor zur gemeinsamen Lösungssuche. Auch für die anwesenden Anwälte und das Mediationsteam ein erstaunlicher Moment.

Wenn Sie solches und ähnliches auch in Zukunft lesen wollen, freuen wir uns über Ihre aktive Anmeldung hier!

Wir wünschen Ihnen einen schönen konfliktfreien Sommer!

Ihr Team von Trialogis

Barbara Wurz, Gerhart Fürst, Nina Schiestl und Stephan Proksch
www.trialogis.at